"Slop" ist keine Beleidigung. Slop ist real. Da stecken die Kosten

10. Juni 2026

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Wenn eure Engineers anfangen, KI-generierten Code in internen Chats "Slop" zu nennen, sind sie präzise, nicht verbittert. Slop ist real. Das Wort beschreibt KI-generiertes Zeug, das flüssig und plausibel ist - und einen Experten braucht, der es validiert, bevor es nutzbar ist. Dieser letzte Teil ist die Definition von Kosten, die nicht verschwunden sind. Wir übersehen sie nur gern in unseren glänzenden neuen KI-Workflows.

Wenn eine KI in zehn Sekunden ein Feature generiert, das einen Entwickler dreißig Minuten gekostet hätte, diese Funktion aber zwanzig Minuten Expertenreview braucht, um zu verifizieren, dass sie tut, was der Prompt verlangte, und nicht still etwas Benachbartes kaputt macht - dann ist der Nettogewinn nicht das, was die Headline suggeriert. Und diese Rechnung ändert sich bei Volumen erheblich. Eine KI-generierte Funktion mag schneller sein. Tausend in einem einzigen Sprint sind eine Hölle von Review-Queue!

Die Engineers, die das Slop nennen, sind wahrscheinlich die, die sich um die Review-Queue sorgen. Sie liegen nicht falsch mit dem, was sie erleben. Das Wort leistet präzise beschreibende Arbeit: Dieser Output sieht aus wie Output, aber man kann ihm nicht aus sich heraus trauen. Es klingt wie eine Qualitätsbeschwerde. Ist es aber nicht. Es ist eine Workflow-Beschreibung.

Es als Widerstand gegen agentisches Coding abzutun, ist die Art, wie Führungskräfte vermeiden zu hören, was ihre erfahrensten Leute sagen. Und wenn erfahrene Engineers all diesen ungereviewten KI-generierten Code Slop nennen, ist das kein Rauschen.

Gedanken dazu? Findet mich auf Bluesky.